Giuseppe Rum, endlose Küsten, ein Mordversuch und viel Wellengang.

Das Charrli ist wieder voll bepackt mit Leckereien und Diesel für ihn und uns. Bevor wir in Porto Santo Stefano die Fähre betreten, entscheiden wir uns für eine kurze Wanderung zum Torre di Capo d‘Uomo. Der Wind fegt uns um die Ohren und zu unserer Freude laufen wir auf dem Rückweg sogar noch einer Gottesanbeterin über den Weg. 

Baia del Sole


Auf rauher See beginnt dann unsere Reise zur Isola del Gioglio. Die Überfahrt ist turbulent, empfangen werden wir dafür sehr herzlich. Das Charrli, wie es Doris und Michi liebevoll nennen, stellen wir auf dem Camping Baia del Sole ab. Der einzige Camping auf dieser kleinen Insel, dessen Name er definitiv verdient hat.

Wir bewegen uns die kommenden Tage mit dem Bike, zu Fuss oder auf dem Kajak fort. Die Orte und Strände hier lassen sich auf diese Art und Weise wunderbar erkunden.

01 / 13

Giglio Castello


Wir schlendern durch die Gassen von Giglio Castello und genehmigen uns anschliessen ein Chinotto. Die Saison hier sei vorbei, die grossen Touristenmassen abgereist, so sagt man uns während sich der Barinhaber seine Gitarre schnappt und zu uns setzt. Wir hören uns, neben den Gitarrenklängen, die Geschichten zweier Deutschen Pensionäre an und erfahren vom Wanderweg 1b, der ein reiner Mordversuch sei, "so steil wie der is!".

So wagen wir es die kommenden Tage nicht auf den mörderischen Wanderweg 1b ;-), entdecken dafür aber ganz viele andere schöne Orte.

Mit dem Kajak bis zum Punta Fenaio


Der Wind hat über die Tage hinweg wieder abgenommen, auf dem Kajak schaukelt es uns aber dennoch zünftig durch. Die Küste ladet zum Kraxeln und Klippenspringen ein. Wir paddeln der Küste entlang bis zum nördlichsten Punkt der Insel. Hier, im roten Leuchtturm, steht ein wunderbares Resort, wie wir gelesen haben. Zu dieser Zeit sieht es aber bereits komplett verlassen aus.

Wir verabschieden uns von der Insel. Erst auf der Fähre zurück aufs Festland stellen wir dank der Fotos fest, dass Marius seine Uhr im Meer versenkt hat. Noch ein Grund wieder an diesen Ort zurückzukehren.