Staubtrockene Trails, platte Reifen, Olivenhaine so weit das Auge reicht und der Duft von Meer und Pinienbäumen. Ein neues zu Hause auf vier Rädern, ein Hauch von Afrika und ganz viel Sonnenschein.

Aller Anfang ist schwer…


…und auch wenn das in unserer Situation jetzt klar nach Luxusproblem klingt, war es dennoch so. Geschlagene zehn Stunden tuckern wir mit unserem neuen zu Hause über die italienische Autobahn bis wir endlich die malerischen Hügel der Toscana erreichen. Wir wollen ans Meer. Genauer gesagt an den Golf von Baratti, weil hier feinste Biketrails und das Meer nur einen Olivenhain voneinander getrennt sind. 

Aber aus unserem ursprünglichen Plan, die Hügel zwischen Populonia und Piombino nach Trails zu durchsuchen, wird vorerst nichts. Leoni’s Bike hat einen platten Reifen. Normalerweise eine Sache von zehn Minuten. Nicht dieses Mal. Nach zwei Stunden und etlich gescheiterten Versuchen gestehen wir uns ein: wir müssen einen neuen Schlauch auftreiben. Eine weitere Stunde später ist das Bike endlich fahrtüchtig, doch die Sonne schon tief am Horizont. So bleibt uns nur noch eine Sonnenuntergangstour ins Castello von Populonia. Aller Anfang ist schwer.

Dürfen wir vorstellen: Charrli - Reisepartner, Saufkumpane, Backstube, gute Seele auf vier Rädern und unser neues Zuhause.

01 / 03

Monte Calvi und Campiglia Marittima


Tags darauf fahren wir früh los. Heute wollen wir die Trails um Campiglia Marittima erkunden. Ein italienischer Architekt hat hier eine handvoll Trails geschaufelt, welche erstklassig zu fahren sein sollen. Auch wenn der Aufstieg nicht ganz einfach zu finden ist, die Trails sind der hammer und die Aussicht vom Monte Calvi auf das toskanische Archipel immer wieder sehr nice!

Principina a Mare


Drei Tage später und eine Autostunde weiter südlich machen wir unseren zweiten Halt. In den ausgedehnten Pinienwälder der Maremma schwelge ich, Marius, in Erinnerungen.

Parco Regionale della Maremma


Der Nationalpark Maremma lässt uns für eine kurze Zeit glauben, bereits den Kontinent gewechselt zu haben. Die offene Steppenlandschaft, der rote Sand, ja sogar der Tüechliverkäufer am Strand erinnern stark an Afrika. Und zu unserer Verwunderung auch hier, feinste Trails, die wir dieses Mal mit deutschen E-Bike-Silberrücken und unerschrockenen Hardtail-Holländern teilen.

01 / 11

Das Bier am menschenleeren Strand (niiiicht!!) und die gemütliche Fahrt dem Ombrone entlang runden das ganze Abenteuer ab. 

Next: Isola del Giglio.

Parco Regionale Maremma